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19-05-2009, 15:45
Datenschutzskandal: Der SSW fordert organisatorische Konsequenzen im Kreis Schleswig-Flensburg
Zum heute vom "Stern" veröffentlichten Datenschutzskandal im Kreis Schleswig-Flensburg erklärt der SSW-Fraktionsvorsitzende im Kreistag und SSW-Landesvorsitzende, Flemming Meyer: "So etwas darf ein einer Kreisverwaltung nicht passieren. Der Kreis Schleswig-Flensburg schuldet den 650 Betroffenen eine ehrliche Entschuldigung. Wir fordern den Landrat auf, dem Kreistag lückenlos darzustellen, wie es dazu kommen konnte und wie er systematisch verhindern wird, dass so etwas wieder passiert. Dabei empfiehlt sich eine Zusammenarbeit mit dem Datenschutzbeauftragten des Landes, denn der Kreis-Datenschutz hat ganz offensichtlich versagt.Es ist wirklich besonders erschreckend, dass einer solcher Fragebogen 650-fach verteilt und ausgefüllt werden konnte, ohne dass die Datenschutzbeauftragte des Kreises darauf aufmerksam geworden ist. Das ist mehr als ein Fauxpas und erfordert organisatorische Konsequenzen." Der Stern hatte heute berichtet, dass der Kreis Schleswig-Flensburg bei der Einstellung neuer Mitarbeiter über Jahre in einem Fragebogen «intime Gesundheitsdetails von Bewerbern» abgefragt hatte.
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