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04-05-2001, 19:08
Datenschutzbeauftragter setzt bundesweit Maßstäbe
Zum heute vorgelegten 23. Tätigkeitsberichts des Landesbeauftragten für den Datenschutz erklärt die Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk: Der Tätigkeitsbericht des Datenschutzbeauftragten macht deutlich, dass wir kontinuierlich am Selbstverständnis der öffentlichen Verwaltungen arbeiten müssen. Sie müssen die persönlichen Daten der Bürger gewissenhaft schützen und die nicht-personenbezogenen Informationen der öffentlichen Hand freigeben und nicht umgekehrt. Das Landeszentrum für den Datenschutz kontrolliert aber nicht nur den Datenschutz in der öffentlichen Verwaltungen. Es setzt mit seiner Arbeit bundesweit Maßstäbe für den Umgang mit Daten in der Informationsgesellschaft. Die Faszination und wirtschaftliche Bedeutung neuer Informationstechniken darf nicht das Recht auf informationelle Selbstbestimmung überrollen. Deshalb ist es gut, dass Herr Bäumler uns unermüdlich aufzeigt, wo die Fallgruben der Informationsgesellschaft liegen und Alternativen entwickelt. Mit dem virtuellen Datenschutzbüro und Projekten wie AN.ON zeigt der Datenschutzbeauftragte eindrucksvoll, dass moderne Technologien und Datenschutz keine Gegensätze sein müssen. Das Landeszentrum für den Datenschutz Schleswig-Holstein setzt mit seiner Arbeit für Datenschutz und Informationsfreiheit bundesweit Maßstäbe. Dafür danken wir Herrn Bäumler und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mehr Informationen über Datenschutz und viele Tipps zum Datenschutz im Internet finden Sie im virtuellen Datenschutzbüro unter www.datenschutz.de
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SSW-Pressesprecher Lars Erik Bethge
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