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Der SSW

Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) wurde 1948 als Partei der dänischen Minderheit im Landesteil Schleswig und der nationalen Friesen in Nordfriesland gegründet.

Der SSW orientiert seine Politik eng an der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung in Skandinavien. So bringen wir wichtige neue Impulse in die Politik in Schleswig-Holstein ein - beispielsweise in der Arbeitsmarkt-, Sozial- und Bildungspolitik.

Der SSW steht für eine dezentrale Politik, wie sie in den nordischen Ländern praktiziert wird: Politische Entscheidungen müssen so bürgernah wie möglich getroffen werden, und die Bürgerinnen und Bürger müssen die Möglichkeit haben, diese zu beeinflussen.

Auf dieser Grundlage setzt sich der SSW dafür ein, dass die Menschen in unserer Region die Chance haben, hier zu arbeiten und gut zu leben.



Vorn: Lars Harms, Jette Waldinger-Thiering, hinten: Flemming Meyer. (Foto: SSW)

Bei der Landtagswahl im Mai 2012 konnte der SSW mit 4,6 % der Stimmen sein Resultat von 2009 (4,3 %) nochmal toppen. Zudem bildete der SSW zusammen mit SPD und Den Grünen die neue Landesregierung. Anke Spoorendonk wurde zur Ministerin für Kultur, Justiz und Europa ernannt, Lars Harms trat ihre Nachfolge als Vorsitzender des SSW im Landtag an. Außerdem im Landtag: Flemming Meyer sowie die für Anke Spoorendonk nachgerückte Eckernförderin Jette Waldinger-Thiering.

Auch auf kommunaler Ebene in Schleswig-Holstein ist der SSW eine starke Kraft. Er tritt traditionell zu Kommunalwahlen in den drei nördlichen Kreisen und der Stadt Flensburg an. Dabei bekommt er in den nördlichen Kommunen teilweise über 20 % der Stimmen.

Auf die Zahl der Mitglieder bezogen ist der SSW mit seinen rund 3.500 Mitgliedern die drittstärkste Partei in Schleswig-Holstein.

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