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Der SSW

Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) wurde 1948 als Partei der dänischen Minderheit im Landesteil Schleswig und der nationalen Friesen in Nordfriesland gegründet.

Der SSW orientiert seine Politik eng an der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung in Skandinavien. So bringen wir wichtige neue Impulse in die Politik in Schleswig-Holstein ein - beispielsweise in der Arbeitsmarkt-, Sozial- und Bildungspolitik.

Der SSW steht für eine dezentrale Politik, wie sie in den nordischen Ländern praktiziert wird: Politische Entscheidungen müssen so bürgernah wie möglich getroffen werden, und die Bürgerinnen und Bürger müssen die Möglichkeit haben, diese zu beeinflussen.

Auf dieser Grundlage setzt sich der SSW dafür ein, dass die Menschen in unserer Region die Chance haben, hier zu arbeiten und gut zu leben.

Der SSW ist seit 1947 im Kieler Landtag dabei. Von 1971 bis 1996 saß Karl Otto Meyer als "Ein-Mann-Fraktion" für den SSW im Landtag. Er zählt mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem konsequenten Kämpfen für demokratische Werte zum politischen "Urgestein" in Schleswig-Holstein.

Im 17. Schleswig-Holsteinischen Landtag (2009-2014) ist der SSW mit vier Abgeordneten vertreten: Anke Spoorendonk, Lars Harms, Silke Hinrichsen und Flemming Meyer.

Bei der letzten Landtagswahl im September 2009 errang der SSW 69.703 Stimmen (4,3 %).

Auch auf kommunaler Ebene in Schleswig-Holstein ist der SSW eine starke Kraft. Er tritt traditionell zu Kommunalwahlen in den drei nördlichen Kreisen und der Stadt Flensburg an. Dabei bekommt er in den nördlichen Kommunen teilweise über 20 % der Stimmen.

Auf die Zahl der Mitglieder bezogen ist der SSW mit seinen rund 3.500 Mitgliedern die drittstärkste Partei in Schleswig-Holstein.

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